Wirtschaft


Profitmaximierung als oberstes Ziel, Corporate Social Responsibility als Worthülse mit geringen Ausgaben – Kosteneffizienz spielt eine tragende Rolle in unserer Wirtschaft, aber häufig werden dabei die langfristigen Folgen vernachlässigt. Die Konsequenz daraus können wir schon jetzt klar am Klimawandel erkennen. In Verbindung damit sind Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung, aber auch Armut und Ungleichheit Probleme, mit denen wir uns immer dringender auseinandersetzen müssen. Es gilt, gemeinsam eine Lösung für diese Probleme zu finden und ein Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales zu schaffen, damit die Generation von morgen unseren Planeten noch genauso erleben kann.

Mit diesen Fragen beschäftigen sich im Kernthema Klimawandel die Perspektiven Wirtschaftspolitik und Konsumbewusstsein.


Wirtschaftspolitik

Soziale Marktwirtschaft, Wohlfahrt, Wachstum – aber auch Lobbyismus, Risiko und Umweltzerstörung. Wirtschaft und damit Wirtschaftspolitik unterliegen kontroversen Diskussionen und beschäftigen sich mit hochkomplexen Zusammenhängen, denen Modelle meist nur unvollständig gerecht werden. Wer steuert eigentlich die Wirtschaftspolitik und in welche Richtung? Ist Wachstum noch das richtige Ziel oder sollte der Umweltschonung viel mehr Gewicht gegeben werden? Wie kann Ungleichheit verringert werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Perspektive Wirtschaftspolitik. Dazu analysieren wir wirtschaftspolitische Entwicklungen, schreiben Essays und diskutieren mit Studierenden und Experten.

Ansprechpartner: Marvin Jahn
E-Mail: marvin.jahn@yp-ruhr.de

Konsumbewusstsein

Nachhaltiges Konsumbewusstsein – für die Umwelt und die eigene Gesundheit. Die Qualität und Herkunft von Konsumgütern, insbesondere Lebensmitteln, stehen immer mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Konsumenten. Inwiefern kann das eigene Kaufverhalten cleverer und bewusster umgesetzt werden? Welche Auswirkungen hat das gesteigerte Interesse an nachhaltigem Konsum auf Produzenten, Handel und Verbraucher*innen? Der Verzicht auf Plastikfolie für Salatgurken ab April 2019 von verschiedenen Discountern und Supermärkten oder auch die zunehmenden Alternativen für Fleisch könnten bereits eine Reaktion auf das veränderte Konsumbewusstsein der Deutschen sein. Aber Baustellen bleiben bei vielen umweltschädlichen Verpackungen, Produkten und auch Verhaltensweisen und häufig mangelt es an Transparenz. Wie kann das behoben werden? Diese und weitere Fragen werden in Essays und verschiedenen Veranstaltungen, die zum Diskutieren einladen, behandelt, um „nachhaltiges“ Konsumbewusstsein genauer zu definieren.

Ansprechpartnerin: Julia Ostrode
E-Mail: julia.ostrode@rub.de